Liebe Blog-Verfolger,

 

Wir dürfen gleich zu Beginn verkündigen: Wir lieben mobile Internetsticks, denn sie haben „Charakter“…

– oder so ;)

 

Die vergangenen Tage mögen wir vielleicht nicht besonders blog-aktiv gewesen sein, dafür sind wir aber weit marschiert. Über hundert Kilometer haben wir inzwischen zurückgelegt, in wenigen Tagen haben wir Halbzeit bei unserem diesjährigen Pro Life Marsch erreicht.

 

Wer wissen möchte, was genau seit vergangenem Freitag passiert ist, kann die zwei untenstehenden Erlebnisberichte von unseren Mitmarschierern Michael und Daniel lesen. Sie beschreiben unseren Weg von Oberpullendorf nach Krumbach, sowie unseren wohlverdienten Pausetag in Krumbach.

 

Wer die Kurzvariante möchte, darf sich folgendem Bilderalbum zuwenden – mit Erklärungen machen die Fotos aber viel mehr Sinn ;)

 

 

 

 

Freitag, 17. August 2012:

 

Wir starteten heute in der Früh mit einer Messe im alten Ritus und dem Frühstück. Angetrieben von Pater Kaufmann, der uns auf die große Länge unserer heutigen Strecke aufmerksam machte, brachen wir um ca. 9 Uhr von Oberpullendorf auf. Wir marschierten zunächst in der prallen Sonne, dann im Wald in Richtung unserer Mittagspause. Unterwegs ernährten wir uns unter anderem von Brombeeren, die in Unmengen am Wegesrand wuchsen. Wir trafen auf einen Waldarbeiter der uns Interessantes zur Waldwirtschaft erzählte.

Auf unserem Weg beteten wir  zwei Rosenkränze für die Betroffenen der Abtreibung und für die Verstorbenen. In einem Dorf wurden wir in einem Gasthaus zu einem Mineralwasser eingeladen wurden. Ein Fleischhauer, der sich über unseren Flyer freute, schenkte uns kurzerhand einige seiner Dauerwürste.

Nach einigen Unsicherheiten über unsere Wegstrecke, die unser Führer Thomas aber gut meisterte, kamen wir relativ spät in Kirchschlag in der Buckligen Welt für unsere Mittagspause an, wo die Mittagsstation auf uns wartete. Die Nachmittagsstrecke war zwar kürzer, doch zunächst ohne Schatten, sodass wir großer Hitze ausgesetzt waren. Zweimal bestand unser Führer Thomas darauf, querfeldein zu gehen (einmal steil bergauf, einmal bergab), und wir anderen mussten uns fügen.

Wir sahen eine Herde von Rindern mit gefährlich langen Hörnern sowie eine neue Rinderrasse: eine rot-weiß-rot gestreifte Kuh (siehe Fotos)Früher als erwartet kamen wir nach knapp 10 Stunden in Krumbach (Niederösterreich) an, wo wir von unserem Koch schon mit einem (sehr) köstlichen Cilli con carne erwartet wurden. Nach dem Duschen und dem üblichen Vortrag gingen wir allmählich schlafen.

 

 Michael

 

 

 

Sonntag, 19. August 2012:

 

Heute hatten wir unseren ersten Pausentag nach vier Tagen und etwa 110 km, der schon dringend nötig war!!! Die Füße schmerzten schon, die Blasen platzten schon fast und die Hitze und der Wolf hatte den Gehern in den letzten Tagen auch schon zu schaffen gemacht.

Nach der Hl. Messe am Vormittag frühstückten wir ausgiebig und nach einer kurzen Verdauungspause machten wir uns ins lokale Schwimmbad auf und genossen das kühle Nass und konnten in der Sonne wieder etwas Energie tanken.

Nach dem Sonnenbad machten wir uns wieder in den malerischen Pfarrhof auf, wo wir uns bis zum Abendessen mit Gesellschaftsspielen und Lesen  beschäftigten. Vom Putenrahmgeschnetzelten waren alle sehr begeistert und das Brot, von dem wir in den letzten Tagen viel zu viel hatten, neigt sich langsam dem Ende zu – zur Freude des Kochs ;) . Was aber nicht bedeutet, dass wir uns über Essenspenden immer wieder freuen!

 

Leider mussten wir Thomas heute verabschieden. Doch durften wir heute drei neue Teilnehmer begrüßen, Maria, Johannes und Philipp werden uns die nächste Woche begleiten und für die Ungeborenen und die Frauen im Schwangerschaftskonflikt gehen.

Im Austausch mit der Bevölkerung dürfen wir immer wieder erfahren, welche Aktualität die Diskussion um den Schwangerschaftsabbruch hat. Im persönlichen Gespräch hören wir oft traurige Geschichten, in denen sich Frauen zur Abtreibung gezwungen fühlen und danach schwer unter dieser Entscheidung leiden. Die größte Tragik dabei ist aber, dass die wenigstens Frauen in ihrem Leid Ansprechpartner haben, denen sie sich in ihrem Leid anvertrauen können.

 

Wir wollen gerade auch diese Frauen ins Gebet hineintragen und der Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus zutragen. Gerade auch unsere Blog-Leser möchte ich ermutigen  auch für diese Frauen zu beten und insbesondere für das Ende der Abtreibung in Österreich und auf der ganzen Welt zu beten!!!!

 

Daniel

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