Liebe Freunde des Lebens, liebe Interessierte!

Gestern haben wir nach mehr als zwei Wochen unser Pro Life Marsch – Ziel Klagenfurt erreicht!

Wir hoffen, bis morgen sämtliche fehlenden Berichte und Fotos nachliefern zu können. Danke für eure Unterstützung und Geduld!

 

Eure müde, aber sehr zufriedene Jugend für das Leben ;)

Wochenende in Knittelfeld

 

 

Liebe Freunde des Lebens,

 

Samstagmorgen begannen wir mit einem Frühstück im Garten und einer zeitgleichen Katechese über das Markusevangelium. Das Marschieren bis nach Knittelfeld war teils wieder anstrengend, aber auch sehr schön. Im Laufe des Tages stießen auch weitere Wanderer dazu. In Knittelfeld angekommen, ging´s wieder ins Freibad (im Pfarrhaus gibt´s nämlich keine Duschen). Während wir im Anschluss daran zu Abend aßen, kamen schon die ersten Vortragsgäste für unseren Vortrag über die Präimplantationsdiagnostik (PID).

Dr. Karl Radner, Gynäkologe aus Wien, hielt einen äußerst inhaltsreichen Vortrag über die ethische Problematik der PID. Zu Beginn erklärte der katholische Arzt die biologischen und technischen Grundlagen der In-Vitro-Fertilisation (IVF), um die damit zusammenhängende PID besprechen zu können.

Die Zuhörer erfuhren medizinische Details zur Entstehung und Entwicklung des Menschen in den ersten paar Tagen seines Lebens. Dr. Radner unterstrich dabei, dass die Empfängnis (Verschmelzung von Samen- und Eizelle) wissenschaftlich gesehen, als Beginn des menschlichen Lebens festzusetzen ist. Zwar gäbe es viele andere prägnante Momente – gerade in den ersten paar Wochen – doch erst mit der Verschmelzung werden all diese Schritte erst möglich.

Mit anschaulichen Grafiken und Ergebnissen von diversen medizinischen Studien wies Dr. Radner auf die Schwierigkeiten mit der künstlichen Befruchtung (IVF) hin: Körperliche Beschwerden für die Frau (etwa durch Überstimulation der Eierstöcke),  Tendenz behinderte Kinder zu zeugen, da Samenzellen künstlich hinzugefügt werden und keine natürliche Selektion (-> beste Samenzelle befruchtet Eizelle) stattfinden kann, aber auch eine äußerst geringe “Baby-take-home”- Rate.

Zwar würden die Verfahren immer besser, effizienter werden, doch gäbe es trotzdem eine Erfolgsrate von nur 10-15%. Das bedeutet, dass von 100 befruchteten Eizellen (= Mensch im allerfrühesten Stadium seines Lebens) letzten Endes höchstens 15 Kinder auf die Welt gekommen.

Die Präimplantationsdiagnostik (PID) hat die künstliche Befruchtung als Voraussetzung. Die befruchtete Eizelle beginnt sich einen Tag nach der Verschmelzung zu teilen. Ist das Vierzell-Stadium erreicht, wird eine Zelle entnommen und dann auf mögliche genetische Defekte, Abnormalitäten untersucht. Die PID ist in vielen Ländern schon eingeführt worden – unter dem Vorwand, dass man Paaren, die genetische Krankheiten in der Familie haben, helfen möchte “gesunde” Kinder zu bekommen.  Fakt ist, dass die PID auch gern verwendet wird, um die “Take-home”-Rate zu erhöhen…

Fakt ist, dass die PID an sich ethisch NIE vertretbar sein kann, denn sie bedeutet definitiv eine vorgeburtliche Selektion… Wer mehr zu diesem Thema wissen möchte, kann uns gern unter “jugendfuerdasleben@gmail.com” schreiben :)

 

Nach dem Vortrag wurden interessante Fragen gestellt, die sich nicht nur allein an die Präimplantationsdiagnostik richteten, sondern auch andere Themenbereiche des Lebensschutzes betrafen (z.B. Was tun, wenn ein Kind bei einer Vergewaltigung entstand?). Einige der Vortragsbesucher erzählten uns über ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Thema Abtreibung. Eine junge Frau etwa, die im Altersheim arbeitet, erzählte uns, dass es immer wieder passiert, dass alte Menschen plötzlich nach Jahrzehnten des Schweigens über eine vorgenommene Abtreibung berichten – “es bricht einfach aus ihnen heraus”…

 

Untenstehend wie immer Fotos und darunter noch ein paar Gedanken von P. Kaufmann, der sich an unserem Ruhetag zu Wort melden wollte…

 

Eure Jugend für das Leben

 

 

 

 

 

Sonntag, 26.08.2012

An unserem heutigen Ruhetag in Knittelfeld wollen wir P. Kaufmann zu Wort kommen lassen:

 

Der Sonntag ist uns ein  willkommener Tag zum Ausruhen. Freilich erhält der Sonntag durch den Besuch der Heiligen Messe eine besondere Prägung.  Die Sonntagspflicht ist für den, dem der Glaube auch nur ein wenig wichtig ist, eine heilige Sache. Schließlich wird dort das Kreuzesopfer unseres Herrn gegenwärtig gesetzt und dem himmlischen Vater dargebracht. Und „Öpferchen“, die wir dem Opfer der Heiligen Messe hinzulegen dürfen, haben wir genug. Sei es, dass wir viele Aufgaben in diesen Tagen wahrgenommen haben, sei es, dass unser Weg zur nächsten Unterkunft manchmal unendlich lang erschien, weil man einfach schon sehr erschöpft war und der Asphalt unbarmherzig an den Fußsohlen brannte, oder dass die meisten von uns mehrere kleinere und größere Blasen an den Füßen haben – alle diese „Öpferchen“ bringen wir unserem Heiland. Wir wissen: Er wird sie gerne annehmen und dafür die Herzen der Menschen bewegen und sie für unser Anliegen, das ja auch sein Anliegen ist, öffnen.

 

Die Sonntagsmesse sagt uns aber noch etwas anderes, das zutiefst mit unserem Anliegen – der Achtung des Lebens der ungeborenen Kinder – zusammenhängt. Denn vollendet wurde das Opfer der Heiligen Messe und damit das Opfer Christi indem der Herr auferstand. Die Christen feierten den Sonntag als den Gott geweihten Tag, weil er der Tag der Auferstehung Christi ist. Und auferweckt wurde eben der Leib unseres Heilandes. Die Apostel suchten seinen Leichnam im Grab, fanden ihn aber nicht mehr, weil er übergegangen war in die jenseitige Glorie. Und damit verbunden ist auch unsere Auferstehung. Denn, wie Christus auferstanden ist, werden auch wir auferstehen. Wie in Adam alle sterben, so schreibt der heilige Paulus an die Korinther, werden in Christus auch alle lebendig gemacht werden. (1 Kor. 15,22) Das heißt, am Sonntag freuen wir uns über die Auferstehung Jesu Christi und auch über die zukünftige Auferstehung und Verherrlichung unseres  eigenen Leibes. Und diese dem Menschen vorausbestimmte Herrlichkeit lässt uns erahnen, wie sehr Gott das menschliche Leben schätzt, wie heilig es ihm ist. Auf der einen Seite ist es das Naturrecht, das das Recht des Menschen auf sein Leben absichert. Auf der anderen Seite ist es das Ziel, das jeder Mensch dem Leibe nach erreichen soll: Einzugehen in die unendliche Herrlichkeit. Der Sonntag erinnert uns an beides:  Dass keines der Opfer auf unserem Weg umsonst war und dass wir die Heiligkeit jedes menschlichen Lebens, und wäre es noch so unscheinbar, nicht hoch genug einschätzen können.

 

 

Auf nach Birkfeld!

 

Liebe Freunde des Lebens,

 

Hier ein kurzer Tagesbericht von unserer Teilnehmerin Martina:

Heute morgen haben sich drei weitere Personen unserem Marsch angeschlossen. Die Novizenmeisterin, eine Novizin, sowie eine Kandidatin von den “Schwestern von der unbefleckten Empfängnis Vorau” marschierten mit uns. Wir wanderten durchgehend – ohne Mittagspause! – von Vorau nach Birkfeld. Die Schwestern erzählten uns auf dem Weg von Ihrer Ordensgründerin Mutter Barbara Sicharter, bei deren Geburtshaus wir auch vorbei kamen. Auf einem Parkplatz mitten im Grünen trafen wir auf eine Senioren-Wandergruppe, die den sechzigsten Geburtstag von einem von ihnen feierten. Kurzerhand lud besagtes Geburtstagskind uns auf ein Stamperl  Schnaps ein. Wir sangen ihm ein Geburtstagslied und luden zu unserem Vortrag in Birkfeld ein. Auch auf dem weiteren Weg trafen wir immer wieder Anreiner mit denen wir ins Gespräch kamen. Als wir gegen 15 Uhr in Birkfeld angekommen  waren, wartete schon ein köstliches (und wohlverdientes) Mittagessen auf uns. Nachmittags gingen wir ins nahgelegene Freibad oder schliefen schon mal für die morgige Etappe vor. Während wir um 18.30 in der Hl. Messe waren tauchten Gegendemonstranten auf (- inzwischen sind wir deren Hin-und-wieder-Erscheinen schon gewöhnt). Sie konnten aber die Vortragsbesucher nicht abschrecken und so begannen wir kurz nach 19 Uhr mit unserem Vortrag. 

Nach einem gelungenen Vortragsabend mit neuen Kontakten, können wir nun mit großer Freude auf die erste gelungene Hälfte unserer heurigen Sommeraktion zurückblicken. Morgen liegt die längste Pro Life Marsch Etappe mit ca. 40 km vor uns. Dafür haben wir schon heute unsere Rucksäcke gepackt. Abmarsch wird morgen um 6 Uhr früh sein, frühstücken werden wir unterwegs

Für das Lebensrecht unserer ungeborenen Mitmenschen werden wir auch diese Wegstrecke mit viel Enthusiasmus zurücklegen.

Vielen Dank für euer Interesse und euer Mittragen!

 

Im Gebet mit euch verbunden,

Eure Jugend für das Leben

 

Vorau vorauuuuus!

 

Liebe Freunde des Lebens,

 

Unsere heutige Strecke zählte zu einer der angenehmsten soweit. “Nur” 23 Kilometer von Pinggau Markt nach Vorau ;)

Nach wenigen Stunden Marschieren hielten wir für eine Mittagspause auf einem Parkplatz – und zwar schon gegen 12 Uhr Mittag.

Anschließend hatten wir nur noch eine rund zweistündige Strecke vor uns. Auf unserem Weg trafen wir wieder viele Bewohner, mit denen wir ins Gespräch kamen. Wie man auf den Fotos sehen kann, waren es Menschen unterschiedlichen Alters, in unterschiedlichen Berufen tätig, etc. Besonders Highlight während der Strecke war, dass wir eine langjährige Spenderin trafen, die sich sichtlich über unser Vorbeikommen freute!

Nachmittags gegen 15 Uhr erreichten wir gerade rechtzeitig unsere Unterkunft in Vorau bevor ein Wärmegewitter losbrach. Nach einem langen Wolkenguss – und nachdem alle geduscht hatten – gingen wir ins nahgelegene Krankenhaus, weil die dortigen Schwestern – Marienschwestern der Unbefleckten Empfängnis – uns zum Abendessen eingeladen hatten.

Abends fand wie immer unser Vortrag statt, bei dem sich im Anschluss auch interessante Gespräche ergaben. Vortragszuhörer erzählten uns von ihren eigenen (indirekten) Erfahrungen mit dem Thema Abtreibung und wir merkten, dass unsere Botschaft auf offene Ohren traf.

Morgen erwartet uns wieder eine etwas kürzere Strecke, bevor es dann am Donnerstag RICHTIG anstrengend wird: 40 Kilometer! Morgen werden wir übrigens auch Halbzeit unseres Marsches erreicht haben! :)

Wir danken unseren treuen Lesern und Unterstützern soweit und bitten weiterhin um Verbreitung unseres Blogs (per Links) im Internet, damit die Botschaft viele Menschen erreicht! Vor allem auch fleißig unsere Facebook-Beiträge “liken” und kommentieren! (www.facebook.com/jugendfuerdasleben.at)

 

Eure Jugend für das Leben

 

 

 

Liebe Blog-Verfolger,

 

Wir dürfen gleich zu Beginn verkündigen: Wir lieben mobile Internetsticks, denn sie haben „Charakter“…

– oder so ;)

 

Die vergangenen Tage mögen wir vielleicht nicht besonders blog-aktiv gewesen sein, dafür sind wir aber weit marschiert. Über hundert Kilometer haben wir inzwischen zurückgelegt, in wenigen Tagen haben wir Halbzeit bei unserem diesjährigen Pro Life Marsch erreicht.

 

Wer wissen möchte, was genau seit vergangenem Freitag passiert ist, kann die zwei untenstehenden Erlebnisberichte von unseren Mitmarschierern Michael und Daniel lesen. Sie beschreiben unseren Weg von Oberpullendorf nach Krumbach, sowie unseren wohlverdienten Pausetag in Krumbach.

 

Wer die Kurzvariante möchte, darf sich folgendem Bilderalbum zuwenden – mit Erklärungen machen die Fotos aber viel mehr Sinn ;)

 

 

 

 

Freitag, 17. August 2012:

 

Wir starteten heute in der Früh mit einer Messe im alten Ritus und dem Frühstück. Angetrieben von Pater Kaufmann, der uns auf die große Länge unserer heutigen Strecke aufmerksam machte, brachen wir um ca. 9 Uhr von Oberpullendorf auf. Wir marschierten zunächst in der prallen Sonne, dann im Wald in Richtung unserer Mittagspause. Unterwegs ernährten wir uns unter anderem von Brombeeren, die in Unmengen am Wegesrand wuchsen. Wir trafen auf einen Waldarbeiter der uns Interessantes zur Waldwirtschaft erzählte.

Auf unserem Weg beteten wir  zwei Rosenkränze für die Betroffenen der Abtreibung und für die Verstorbenen. In einem Dorf wurden wir in einem Gasthaus zu einem Mineralwasser eingeladen wurden. Ein Fleischhauer, der sich über unseren Flyer freute, schenkte uns kurzerhand einige seiner Dauerwürste.

Nach einigen Unsicherheiten über unsere Wegstrecke, die unser Führer Thomas aber gut meisterte, kamen wir relativ spät in Kirchschlag in der Buckligen Welt für unsere Mittagspause an, wo die Mittagsstation auf uns wartete. Die Nachmittagsstrecke war zwar kürzer, doch zunächst ohne Schatten, sodass wir großer Hitze ausgesetzt waren. Zweimal bestand unser Führer Thomas darauf, querfeldein zu gehen (einmal steil bergauf, einmal bergab), und wir anderen mussten uns fügen.

Wir sahen eine Herde von Rindern mit gefährlich langen Hörnern sowie eine neue Rinderrasse: eine rot-weiß-rot gestreifte Kuh (siehe Fotos)Früher als erwartet kamen wir nach knapp 10 Stunden in Krumbach (Niederösterreich) an, wo wir von unserem Koch schon mit einem (sehr) köstlichen Cilli con carne erwartet wurden. Nach dem Duschen und dem üblichen Vortrag gingen wir allmählich schlafen.

 

 Michael

 

 

 

Sonntag, 19. August 2012:

 

Heute hatten wir unseren ersten Pausentag nach vier Tagen und etwa 110 km, der schon dringend nötig war!!! Die Füße schmerzten schon, die Blasen platzten schon fast und die Hitze und der Wolf hatte den Gehern in den letzten Tagen auch schon zu schaffen gemacht.

Nach der Hl. Messe am Vormittag frühstückten wir ausgiebig und nach einer kurzen Verdauungspause machten wir uns ins lokale Schwimmbad auf und genossen das kühle Nass und konnten in der Sonne wieder etwas Energie tanken.

Nach dem Sonnenbad machten wir uns wieder in den malerischen Pfarrhof auf, wo wir uns bis zum Abendessen mit Gesellschaftsspielen und Lesen  beschäftigten. Vom Putenrahmgeschnetzelten waren alle sehr begeistert und das Brot, von dem wir in den letzten Tagen viel zu viel hatten, neigt sich langsam dem Ende zu – zur Freude des Kochs ;) . Was aber nicht bedeutet, dass wir uns über Essenspenden immer wieder freuen!

 

Leider mussten wir Thomas heute verabschieden. Doch durften wir heute drei neue Teilnehmer begrüßen, Maria, Johannes und Philipp werden uns die nächste Woche begleiten und für die Ungeborenen und die Frauen im Schwangerschaftskonflikt gehen.

Im Austausch mit der Bevölkerung dürfen wir immer wieder erfahren, welche Aktualität die Diskussion um den Schwangerschaftsabbruch hat. Im persönlichen Gespräch hören wir oft traurige Geschichten, in denen sich Frauen zur Abtreibung gezwungen fühlen und danach schwer unter dieser Entscheidung leiden. Die größte Tragik dabei ist aber, dass die wenigstens Frauen in ihrem Leid Ansprechpartner haben, denen sie sich in ihrem Leid anvertrauen können.

 

Wir wollen gerade auch diese Frauen ins Gebet hineintragen und der Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus zutragen. Gerade auch unsere Blog-Leser möchte ich ermutigen  auch für diese Frauen zu beten und insbesondere für das Ende der Abtreibung in Österreich und auf der ganzen Welt zu beten!!!!

 

Daniel

 

 

Liebe Freunde des Lebens,

 

Die heutige Schlagzeile könnte auch lauten: “Junge vierköpfige Familie schließt sich in Wiesmath den Pro Life Marsch Teilnehmern an!”

Heute morgen wurden wir nach der Hl. Messe in Wiesmath von den Mitgliedern der Pfarrgemeinde herzlich verabschiedet.

Bevor wir aufbrachen, freuten wir uns über die Ankunft einer jungen Familie, welche nun schon zum dritten Mal am Pro Life Marsch teilnimmt. Wir haben die junge Familie – zu der Zeit noch dreiköpfig – 2009 bei unserem Marsch von Innsbruck nach Bregenz kennengelernt. Der damals wenige Monate alte Nachwuchs – heute stolze große Schwester – war eine “Überraschung” gewesen. Die Eltern hatten sich für das Leben entschieden – und damit auch für eine quirrlige, kleine Tochter.

Der Familienvater berichtete von seinen Beobachtungen, die er damals und auch heute immer wieder gemacht hat: „Als meine Tochter überraschend unterwegs war, gab es in unserem Umfeld Reaktionen, die uns gezeigt haben, wie viel Aufklärungsbedarf es  noch gibt. Wir möchten daher mit unserer Teilnahme am Pro Life Marsch ein Zeichen setzen. Wir wissen, dass ein Kind ein großartiges Geschenk ist, welches das Leben im positiven Sinne verändert und bereichert!

 

Wir wanderten heute durch schöne, schattenspendende Wälder, unter  anderem durch den Besitz von Graf Esterhazy. Beim Durchwandern von Ortschaften bestärkten uns Passanten in unserem Einsatz für die Ungeborenen und bewunderten unseren Mut, eine so weite Strecke zurückzulegen. Nicht selten kam es vor, dass Leute ihre Freude mit einer unerwarteten Spende ausdrückten.

 

Wie immer ein paar Fotos…

 

Eure Jugend für das Leben

 

P.S.: Unser heutiges Ziel: Krumbach :)

 

 

 

Liebe Freunde des Lebens,

 

Gestern Abend konnten wir aus technischen Gründen leider nichts auf unserem Blog veröffentlichen… Daher werden wir heute über gestern und den heutigen Tag berichten.

Unser zweiter Streckenabschnitt führte uns gestern von Mattersburg nach Wiesmath.

 

Wettermäßig gab es nichts auszusetzen und auch sonst hat alles reibungslos funktioniert (bis auf unser Internet ;) )

 

Der Weg von Mattersburg nach Wiesmath führte uns heute durch vermeintliche Abkürzungen – durch Dickicht, Gestrüpp und Brennnesseln. Ein hilfsbereiter Jogger kam uns zur Hilfe. Er lief uns voraus und legte Stöcke als Pfeil auf eine Weggabelung um uns auf den rechten Weg zu führen. Für diesen etwas beschwerlichen Marsch wurden wir reichlich belohnt.

 

Als wir in die Nähe des kleinen Dorfes Wiesmath kamen winkten uns bereits schon Autofahrer freundlich zu. Wir marschierten durch das bildschöne Dörfchen, welche sich auf einer Hügelkette erstreckte und sich entlang der Straße angesiedelt hat. So mancher Anrainer der gerade rund ums Haus beschäftigt war, zeigte großes Interesse an unserem Pro Life Marsch.

 

Ein Polizeiauto hielt kurz an und der Polizist fragte uns, ob bei uns alles ok ist, und ob jemand nach Wiesmath mitgenommen werden  möchte. Kurze Zeit darauf hielt auf der Dorfstraße eine Frau mit drei kleinen Kindern und schenkte uns eine große Packung Eis als Wegzehrung für die letzten Kilometer.

 

Bevor wir in  unserer Unterkunft, der Volksschule Wiesmath, ankamen, hielten wir noch kurz an, um den Herrn Pfarrer zu begrüßen. Im Pfarrheim waren für uns zwei große Kartons mit Gebäck, Butter, Wurst und Käse abgegeben worden, welche wir gleich mitnehmen durften.

 

Um 20.15 Uhr hielten wir unseren Multi-Media- Vortrag zum Lebensschutz. Wir freuten uns über das große Interesse der Bewohner, denn der Vortragsraum füllte sich nach und nach mit etwa 40 Personen. Diese waren von dem Vortrag  über die Entstehung des Lebens und der Problematik der Abtreibung sehr berührt. In der anschließenden Diskussionsrunde konnte noch so manche Frage geklärt und so mancher wichtiger Aspekt erläutert werden.

Zur unserer  Überraschung hatten fleißige Hände ein tolles Büfett hergerichtet, zu dem wir im Anschluss eingeladen wurden. Hier konnten wir  Kontakte knüpfen und im persönlichen Gespräch über noch so manches brennende Thema reden.

 

Wir danken der Pfarre und Gemeinde Wiesmath für die großartige Gastfreundschaft und wünschen Gottes Schutz und Segen!

 

Eure Jugend für das Leben

 

P.S.: Die Anmeldung zum Pro Life Marsch ist übrigens nach wie vor möglich! Einfach unter der Handynummer +43 664 34 20 804 melden und Bescheid geben, wo man dazustoßen möchte (siehe “Route&Infos”).

P.P.S.: Wie gewohnt noch ein paar Fotos – ENJOY!

 

Auftakt in Eisenstadt

 

Liebe Freunde des Lebens,

 

Gestern Nachmittag haben wir unsere diesjährige Sommeraktion mit einem Infostand in der Eisenstädter Altstadt begonnen. Wie schon so oft, konnten wir mit zahlreichen Passanten ins Gespräch kommen und Familien mit ihren Kindern eine Freude mit Luftballons, Hüpfburg & Co. machen.

Heute Morgen ging es nach einer Hl. Messe im Dom von Eisenstadt los.

Unser 8. Pro Life Marsch! 

 

Wir haben uns heuer – aus aktuellem Anlass – zwei besondere thematische Schwerpunkte gesetzt:

1. Wollen wir auf das Unrecht aufmerksam machen, dass man vor allem jenen ungeborenen Kindern antut, die durch vorgeburtliche Untersuchungen (Präimplantations- aber auch Pränataldiagnostik) als behindert eingestuft werden. Wir wehren uns im Namen dieser Kinder dagegen, Mitmenschen als “lebensunwert” zu deklarieren, nur weil sie nicht einem gewissen “Standard” entsprechen!
2. Möchten wir das “Post Abortion Syndrom” thematisieren, das in unserer Gesellschaft und vor allem in der Abtreibungsdebatte meist totgeschwiegen, oder als nicht existent heruntergespielt wird. Das seelische Leid von Frauen (und Männern!) nach einer Abtreibung ist aber Realität für tausende Menschen – auch in Österreich. Wir wollen diesen Betroffenen Hoffnung auf Heilung geben (siehe “Vorträge -> Sondervorträge”)

 

Da Bilder mehr als tausend Worte sagen, wollen wir euch einfach mal Fotos vom Infostand und unserm Abmarsch in Eisenstadt zeigen. Wir freuen uns über eure Kommentare und Verlinkungen im Social Web!

 

Herzliche Einladung auch zum heutigen Vortrag in unserer ersten Station Mattersburg um 19.45 Uhr in der Pfarrkirche (Hochstraße 2).

 

Eure Jugend für das Leben