Liebe Freunde des Lebens, liebe Interessierte!

Gestern haben wir nach mehr als zwei Wochen unser Pro Life Marsch – Ziel Klagenfurt erreicht!

Wir hoffen, bis morgen sämtliche fehlenden Berichte und Fotos nachliefern zu können. Danke für eure Unterstützung und Geduld!

 

Eure müde, aber sehr zufriedene Jugend für das Leben ;)

Reichenfels

 

Liebe Freunde des Lebens,

 

Hier ein paar Fotos von gestern – Bericht folgt heute Abend :)

Wir marschieren jetzt nach Wolfsberg – heute Abend Vortrag mit Frau Dr. Pokropp-Hippen über das Leid nach Abtreibung!!!

 

Eure Jugend für das Leben

 

Wochenende in Knittelfeld

 

 

Liebe Freunde des Lebens,

 

Samstagmorgen begannen wir mit einem Frühstück im Garten und einer zeitgleichen Katechese über das Markusevangelium. Das Marschieren bis nach Knittelfeld war teils wieder anstrengend, aber auch sehr schön. Im Laufe des Tages stießen auch weitere Wanderer dazu. In Knittelfeld angekommen, ging´s wieder ins Freibad (im Pfarrhaus gibt´s nämlich keine Duschen). Während wir im Anschluss daran zu Abend aßen, kamen schon die ersten Vortragsgäste für unseren Vortrag über die Präimplantationsdiagnostik (PID).

Dr. Karl Radner, Gynäkologe aus Wien, hielt einen äußerst inhaltsreichen Vortrag über die ethische Problematik der PID. Zu Beginn erklärte der katholische Arzt die biologischen und technischen Grundlagen der In-Vitro-Fertilisation (IVF), um die damit zusammenhängende PID besprechen zu können.

Die Zuhörer erfuhren medizinische Details zur Entstehung und Entwicklung des Menschen in den ersten paar Tagen seines Lebens. Dr. Radner unterstrich dabei, dass die Empfängnis (Verschmelzung von Samen- und Eizelle) wissenschaftlich gesehen, als Beginn des menschlichen Lebens festzusetzen ist. Zwar gäbe es viele andere prägnante Momente – gerade in den ersten paar Wochen – doch erst mit der Verschmelzung werden all diese Schritte erst möglich.

Mit anschaulichen Grafiken und Ergebnissen von diversen medizinischen Studien wies Dr. Radner auf die Schwierigkeiten mit der künstlichen Befruchtung (IVF) hin: Körperliche Beschwerden für die Frau (etwa durch Überstimulation der Eierstöcke),  Tendenz behinderte Kinder zu zeugen, da Samenzellen künstlich hinzugefügt werden und keine natürliche Selektion (-> beste Samenzelle befruchtet Eizelle) stattfinden kann, aber auch eine äußerst geringe “Baby-take-home”- Rate.

Zwar würden die Verfahren immer besser, effizienter werden, doch gäbe es trotzdem eine Erfolgsrate von nur 10-15%. Das bedeutet, dass von 100 befruchteten Eizellen (= Mensch im allerfrühesten Stadium seines Lebens) letzten Endes höchstens 15 Kinder auf die Welt gekommen.

Die Präimplantationsdiagnostik (PID) hat die künstliche Befruchtung als Voraussetzung. Die befruchtete Eizelle beginnt sich einen Tag nach der Verschmelzung zu teilen. Ist das Vierzell-Stadium erreicht, wird eine Zelle entnommen und dann auf mögliche genetische Defekte, Abnormalitäten untersucht. Die PID ist in vielen Ländern schon eingeführt worden – unter dem Vorwand, dass man Paaren, die genetische Krankheiten in der Familie haben, helfen möchte “gesunde” Kinder zu bekommen.  Fakt ist, dass die PID auch gern verwendet wird, um die “Take-home”-Rate zu erhöhen…

Fakt ist, dass die PID an sich ethisch NIE vertretbar sein kann, denn sie bedeutet definitiv eine vorgeburtliche Selektion… Wer mehr zu diesem Thema wissen möchte, kann uns gern unter “jugendfuerdasleben@gmail.com” schreiben :)

 

Nach dem Vortrag wurden interessante Fragen gestellt, die sich nicht nur allein an die Präimplantationsdiagnostik richteten, sondern auch andere Themenbereiche des Lebensschutzes betrafen (z.B. Was tun, wenn ein Kind bei einer Vergewaltigung entstand?). Einige der Vortragsbesucher erzählten uns über ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Thema Abtreibung. Eine junge Frau etwa, die im Altersheim arbeitet, erzählte uns, dass es immer wieder passiert, dass alte Menschen plötzlich nach Jahrzehnten des Schweigens über eine vorgenommene Abtreibung berichten – “es bricht einfach aus ihnen heraus”…

 

Untenstehend wie immer Fotos und darunter noch ein paar Gedanken von P. Kaufmann, der sich an unserem Ruhetag zu Wort melden wollte…

 

Eure Jugend für das Leben

 

 

 

 

 

Sonntag, 26.08.2012

An unserem heutigen Ruhetag in Knittelfeld wollen wir P. Kaufmann zu Wort kommen lassen:

 

Der Sonntag ist uns ein  willkommener Tag zum Ausruhen. Freilich erhält der Sonntag durch den Besuch der Heiligen Messe eine besondere Prägung.  Die Sonntagspflicht ist für den, dem der Glaube auch nur ein wenig wichtig ist, eine heilige Sache. Schließlich wird dort das Kreuzesopfer unseres Herrn gegenwärtig gesetzt und dem himmlischen Vater dargebracht. Und „Öpferchen“, die wir dem Opfer der Heiligen Messe hinzulegen dürfen, haben wir genug. Sei es, dass wir viele Aufgaben in diesen Tagen wahrgenommen haben, sei es, dass unser Weg zur nächsten Unterkunft manchmal unendlich lang erschien, weil man einfach schon sehr erschöpft war und der Asphalt unbarmherzig an den Fußsohlen brannte, oder dass die meisten von uns mehrere kleinere und größere Blasen an den Füßen haben – alle diese „Öpferchen“ bringen wir unserem Heiland. Wir wissen: Er wird sie gerne annehmen und dafür die Herzen der Menschen bewegen und sie für unser Anliegen, das ja auch sein Anliegen ist, öffnen.

 

Die Sonntagsmesse sagt uns aber noch etwas anderes, das zutiefst mit unserem Anliegen – der Achtung des Lebens der ungeborenen Kinder – zusammenhängt. Denn vollendet wurde das Opfer der Heiligen Messe und damit das Opfer Christi indem der Herr auferstand. Die Christen feierten den Sonntag als den Gott geweihten Tag, weil er der Tag der Auferstehung Christi ist. Und auferweckt wurde eben der Leib unseres Heilandes. Die Apostel suchten seinen Leichnam im Grab, fanden ihn aber nicht mehr, weil er übergegangen war in die jenseitige Glorie. Und damit verbunden ist auch unsere Auferstehung. Denn, wie Christus auferstanden ist, werden auch wir auferstehen. Wie in Adam alle sterben, so schreibt der heilige Paulus an die Korinther, werden in Christus auch alle lebendig gemacht werden. (1 Kor. 15,22) Das heißt, am Sonntag freuen wir uns über die Auferstehung Jesu Christi und auch über die zukünftige Auferstehung und Verherrlichung unseres  eigenen Leibes. Und diese dem Menschen vorausbestimmte Herrlichkeit lässt uns erahnen, wie sehr Gott das menschliche Leben schätzt, wie heilig es ihm ist. Auf der einen Seite ist es das Naturrecht, das das Recht des Menschen auf sein Leben absichert. Auf der anderen Seite ist es das Ziel, das jeder Mensch dem Leibe nach erreichen soll: Einzugehen in die unendliche Herrlichkeit. Der Sonntag erinnert uns an beides:  Dass keines der Opfer auf unserem Weg umsonst war und dass wir die Heiligkeit jedes menschlichen Lebens, und wäre es noch so unscheinbar, nicht hoch genug einschätzen können.

 

 

 

Liebe Freunde des Lebens,

Unsere Freitag begann ganz entspannt – sollte aber im Laufe des Tages anstrengend, aber auch sehr spannend werden. Wir waren am Vorabend alle relativ früh ins Bett und durften auch länger schlafen. Das war bitter nötig – vor allem nach dem anstrengenden Marsch am Vortag (+40km).

Leider hatten wir uns mit der Kilometerberechnung vertan. Wir hatten ursprünglich mit 18km gerechnet, fanden dann aber ziemlich schnell heraus, dass es rund 25km waren… Was prinzipiell nicht besonders viel ist – besonders im Vergleich mit den 40km vom Vortag – aber wir hatten leider keine Mittagspause eingeplant, weil wir dachten, dass wir schon gegen 14 Uhr in der Unterkunft in Leoben ankommen würden..

tja…. ;)

Stundenlang ging es die Bahngleise und die Mur entlang, und die Sonne schien und schien. Bald wurden unsere Wasservorräte mehr als knapp – und weit und breit und kein Brunnen in Sicht! Da trafen wir glücklicherweise auf Wasserökologen, die Messungen in der Mur vornahmen. Sie hatten gerade eine Pause eingelegt und boten uns Tomaten und Ribiselsaft an. Nach einer kurzen Unterhaltung zogen wir weiter.

Gegen 15.30 Uhr hatten wir das Ortsschild Leoben erreicht, aber wir mussten noch durch die gesamte Ortschaft durchgehen, um zu unserer Unterkunft zu gelangen. Die letzten 2km waren für einige eine richtige Qual – Gelenksschmerzen, Durst und Blasen an allen möglichen Stellen verlangsamten das Gehtempo…

Als wir endlich angekommen waren, gings gleich ins Schwimmbad für eine knappe Stunde – frisch machen, entspannen – bevor dann Hl. Messe war. Um 19 Uhr hatten wir wieder einen Vortrag, während sich draußen vor unserem Unterkunftsgebäude ein paar Mitglieder der Sozialistischen Jugend Österreich (SJÖ) versammelt hatten, um gegen unsere Veranstaltung, gegen unseren Verein zu “demonstrieren”. Wie schon so oft, wollten sie Passanten weismachen, dass die “Jugend für das Leben” frauenverachtend, radikal und rückschrittlich ist (Interessant, dass ein Großteil unserer Mitwanderer weiblich ist… ;) )

Nach dem Vortrag gingen ein paar von uns hinaus, um sich mit ihnen zu unterhalten. Es kam zu ein paar lebhaften Diskussionen, die zum Glück sehr friedlich verliefen. Wir luden die SJ-Mitglieder ein, dass sie doch einmal zu einem unserer Vorträge kommen könnten – dann könnten sie sich ein wirkliches Bild von unserer Arbeitsweise machen. Leider lehnten sie ab. Auch zum Grillen im Garten (im Anschluss an den Vortrag) wollten sie nicht kommen.

Die Mitarbeiter des Jugendzentrum “Spektrum” hatten den Griller angeworfen und versorgten uns mit Köstlichkeiten. Während des Abends kamen auch einige neue Mitwanderer an. Interessante Anekdote: Der Leiter des katholischen Jugendzentrums erzählte uns ganz erstaunt, dass es zum ersten Male in der über 30-jährigen Geschichte des Zentrums zu einer Demo vor der Haustür gekommen wäre. Dabei hätten sie schon viele Veranstaltungen gehabt, die viel eher “demonstrier-wert” gewesen wären: Schräge Heavy-Metal-Konzerte, laute Feste etc.

 

Eure Jugend für das Leben

 

 

 

Liebe Freunde des Lebens,

 

Der Blog vom Donnerstag kommt hier ;) Diesmal gab es keine Internetprobleme, es hat einfach an der Zeit gefehlt.. Warum, kann man im untenstehenden Bericht und im Bericht von Pernegg nach Leoben nachlesen:

 

Die Strecke von Birkfeld nach Pernegg war mit 40 Kilometern berechnet, dementsprechend hatten wir am Vortag beschlossen, früh aufzustehen und schon um 6 Uhr morgens (!) loszumarschieren. Nach einem schnellen Frühstück ging´s verschlafen los. Der Morgen war regnerisch bzw. bewölkt, was vielleicht auch gut war, sonst wären wir noch mehr ins Schwitzen gekommen. Die ersten Kilometer wurden fast im Laufschritt absolviert und kaum jemand redete etwas – vor lauter Müdigkeit und Atemnot ;)

Wir mussten über einen Pass – Strassegg auf 1170 m. Als wir endlich oben angekommen waren, lud uns unsere Generalsekretärin Martina alle auf ein Erfrischungsgetränk ein. Kurze Zeit später ging´s wieder weiter, den Berg hinunter. Unser Essens- und Gepäckbus inkl. Aufräum- und Küchenteam trafen uns auf der anderen Seite des Passes wieder.

Als wir um 12.30 Uhr Mittagsstation machten, hatten wir schon über die Hälfte der Strecke zurückgelegt. Nachdem der Vormittag relativ verregnet war, ging´s am Nachmittag mit viel Sonnenschein weiter – immer die Bundesstraße entlang.

Um 16.30 Uhr kamen wir, früher als erwartet, in Pernegg an und wurden gleich mit einem köstlichen (Nach)mittagessen versorgt. Nach der Hl. Messe um 18 Uhr war wie immer Vortrag, zu dem auch die Bürgermeisterin kam. Den restlichen Abend verbrachten wir in gemütlicher Runde bzw. mit der Vorbereitung unserer Presseaussendung zur ProLifeMarsch-Halbzeit.

JA, wir haben seit Donnerstag Halbzeit! Darüber freuen wir uns sehr, auch wenn es bedeutet, dass der Marsch dem Ende zugeht.. Und auch wenn er anstrengend ist, so ist doch jeder Tag ein schönes Abenteuer.

Soweit, so gut. – Unten wieder Fotos vom Donnerstag!

 

Eure Jugend für das Leben

 

 

Auf nach Birkfeld!

 

Liebe Freunde des Lebens,

 

Hier ein kurzer Tagesbericht von unserer Teilnehmerin Martina:

Heute morgen haben sich drei weitere Personen unserem Marsch angeschlossen. Die Novizenmeisterin, eine Novizin, sowie eine Kandidatin von den “Schwestern von der unbefleckten Empfängnis Vorau” marschierten mit uns. Wir wanderten durchgehend – ohne Mittagspause! – von Vorau nach Birkfeld. Die Schwestern erzählten uns auf dem Weg von Ihrer Ordensgründerin Mutter Barbara Sicharter, bei deren Geburtshaus wir auch vorbei kamen. Auf einem Parkplatz mitten im Grünen trafen wir auf eine Senioren-Wandergruppe, die den sechzigsten Geburtstag von einem von ihnen feierten. Kurzerhand lud besagtes Geburtstagskind uns auf ein Stamperl  Schnaps ein. Wir sangen ihm ein Geburtstagslied und luden zu unserem Vortrag in Birkfeld ein. Auch auf dem weiteren Weg trafen wir immer wieder Anreiner mit denen wir ins Gespräch kamen. Als wir gegen 15 Uhr in Birkfeld angekommen  waren, wartete schon ein köstliches (und wohlverdientes) Mittagessen auf uns. Nachmittags gingen wir ins nahgelegene Freibad oder schliefen schon mal für die morgige Etappe vor. Während wir um 18.30 in der Hl. Messe waren tauchten Gegendemonstranten auf (- inzwischen sind wir deren Hin-und-wieder-Erscheinen schon gewöhnt). Sie konnten aber die Vortragsbesucher nicht abschrecken und so begannen wir kurz nach 19 Uhr mit unserem Vortrag. 

Nach einem gelungenen Vortragsabend mit neuen Kontakten, können wir nun mit großer Freude auf die erste gelungene Hälfte unserer heurigen Sommeraktion zurückblicken. Morgen liegt die längste Pro Life Marsch Etappe mit ca. 40 km vor uns. Dafür haben wir schon heute unsere Rucksäcke gepackt. Abmarsch wird morgen um 6 Uhr früh sein, frühstücken werden wir unterwegs

Für das Lebensrecht unserer ungeborenen Mitmenschen werden wir auch diese Wegstrecke mit viel Enthusiasmus zurücklegen.

Vielen Dank für euer Interesse und euer Mittragen!

 

Im Gebet mit euch verbunden,

Eure Jugend für das Leben

 

Vorau vorauuuuus!

 

Liebe Freunde des Lebens,

 

Unsere heutige Strecke zählte zu einer der angenehmsten soweit. “Nur” 23 Kilometer von Pinggau Markt nach Vorau ;)

Nach wenigen Stunden Marschieren hielten wir für eine Mittagspause auf einem Parkplatz – und zwar schon gegen 12 Uhr Mittag.

Anschließend hatten wir nur noch eine rund zweistündige Strecke vor uns. Auf unserem Weg trafen wir wieder viele Bewohner, mit denen wir ins Gespräch kamen. Wie man auf den Fotos sehen kann, waren es Menschen unterschiedlichen Alters, in unterschiedlichen Berufen tätig, etc. Besonders Highlight während der Strecke war, dass wir eine langjährige Spenderin trafen, die sich sichtlich über unser Vorbeikommen freute!

Nachmittags gegen 15 Uhr erreichten wir gerade rechtzeitig unsere Unterkunft in Vorau bevor ein Wärmegewitter losbrach. Nach einem langen Wolkenguss – und nachdem alle geduscht hatten – gingen wir ins nahgelegene Krankenhaus, weil die dortigen Schwestern – Marienschwestern der Unbefleckten Empfängnis – uns zum Abendessen eingeladen hatten.

Abends fand wie immer unser Vortrag statt, bei dem sich im Anschluss auch interessante Gespräche ergaben. Vortragszuhörer erzählten uns von ihren eigenen (indirekten) Erfahrungen mit dem Thema Abtreibung und wir merkten, dass unsere Botschaft auf offene Ohren traf.

Morgen erwartet uns wieder eine etwas kürzere Strecke, bevor es dann am Donnerstag RICHTIG anstrengend wird: 40 Kilometer! Morgen werden wir übrigens auch Halbzeit unseres Marsches erreicht haben! :)

Wir danken unseren treuen Lesern und Unterstützern soweit und bitten weiterhin um Verbreitung unseres Blogs (per Links) im Internet, damit die Botschaft viele Menschen erreicht! Vor allem auch fleißig unsere Facebook-Beiträge “liken” und kommentieren! (www.facebook.com/jugendfuerdasleben.at)

 

Eure Jugend für das Leben

 

 

Pinggau – Gaudi

 

 

Liebe Freunde des Lebens,

 

Heute morgen sind wir schon um 7 Uhr von Krumbach aufgebrochen, um der ärgsten Hitze zu entgehen. Von den 37° haben wir zwar schon einige Grad mitbekommen, doch hat uns der Wald vor dem Schlimmsten bewahrt.

Im Wald hatten wir heute auch überhaupt eine Begegnung der besonderen Art:

Während wir einen Weg entlang gingen, kam von hinten ein Auto angefahren. Die Insassen – eine freundliche Großfamilie – kamen mit uns ins Gespräch und luden uns ein, eine Marschierpause in ihrem Haus einzulegen.

Gesagt, getan – und so hielten wir wenige Minuten später in ihrem Haus (ein Bauernhaus inkl Buschenschanken) Einkehr.

Die Mama der Familie spendierte Getränke und Müsliriegel für alle Teilnehmer. Als wir wieder weitergingen, waren wir um eine Teilnehmerin reicher geworden: eine der Töchter dieser Familie hatte sich entschlossen mit uns bis nach Pinggau zu wandern.

Der Rest der Familie stieß dann abends wieder zu uns, als wir um 20 Uhr nach der Hl. Messe unseren Multi-Media Vortrag hielten, zu dem auch viele Pinggauer kamen.

Hier wieder Eindrücke des heutigen Tages – wir hoffen, dass die nächsten auch so toll werden (und vor allem unfall- und unwetterfrei bleiben..)

 

Eure Jugend für das Leben

 

 

Liebe Blog-Verfolger,

 

Wir dürfen gleich zu Beginn verkündigen: Wir lieben mobile Internetsticks, denn sie haben „Charakter“…

– oder so ;)

 

Die vergangenen Tage mögen wir vielleicht nicht besonders blog-aktiv gewesen sein, dafür sind wir aber weit marschiert. Über hundert Kilometer haben wir inzwischen zurückgelegt, in wenigen Tagen haben wir Halbzeit bei unserem diesjährigen Pro Life Marsch erreicht.

 

Wer wissen möchte, was genau seit vergangenem Freitag passiert ist, kann die zwei untenstehenden Erlebnisberichte von unseren Mitmarschierern Michael und Daniel lesen. Sie beschreiben unseren Weg von Oberpullendorf nach Krumbach, sowie unseren wohlverdienten Pausetag in Krumbach.

 

Wer die Kurzvariante möchte, darf sich folgendem Bilderalbum zuwenden – mit Erklärungen machen die Fotos aber viel mehr Sinn ;)

 

 

 

 

Freitag, 17. August 2012:

 

Wir starteten heute in der Früh mit einer Messe im alten Ritus und dem Frühstück. Angetrieben von Pater Kaufmann, der uns auf die große Länge unserer heutigen Strecke aufmerksam machte, brachen wir um ca. 9 Uhr von Oberpullendorf auf. Wir marschierten zunächst in der prallen Sonne, dann im Wald in Richtung unserer Mittagspause. Unterwegs ernährten wir uns unter anderem von Brombeeren, die in Unmengen am Wegesrand wuchsen. Wir trafen auf einen Waldarbeiter der uns Interessantes zur Waldwirtschaft erzählte.

Auf unserem Weg beteten wir  zwei Rosenkränze für die Betroffenen der Abtreibung und für die Verstorbenen. In einem Dorf wurden wir in einem Gasthaus zu einem Mineralwasser eingeladen wurden. Ein Fleischhauer, der sich über unseren Flyer freute, schenkte uns kurzerhand einige seiner Dauerwürste.

Nach einigen Unsicherheiten über unsere Wegstrecke, die unser Führer Thomas aber gut meisterte, kamen wir relativ spät in Kirchschlag in der Buckligen Welt für unsere Mittagspause an, wo die Mittagsstation auf uns wartete. Die Nachmittagsstrecke war zwar kürzer, doch zunächst ohne Schatten, sodass wir großer Hitze ausgesetzt waren. Zweimal bestand unser Führer Thomas darauf, querfeldein zu gehen (einmal steil bergauf, einmal bergab), und wir anderen mussten uns fügen.

Wir sahen eine Herde von Rindern mit gefährlich langen Hörnern sowie eine neue Rinderrasse: eine rot-weiß-rot gestreifte Kuh (siehe Fotos)Früher als erwartet kamen wir nach knapp 10 Stunden in Krumbach (Niederösterreich) an, wo wir von unserem Koch schon mit einem (sehr) köstlichen Cilli con carne erwartet wurden. Nach dem Duschen und dem üblichen Vortrag gingen wir allmählich schlafen.

 

 Michael

 

 

 

Sonntag, 19. August 2012:

 

Heute hatten wir unseren ersten Pausentag nach vier Tagen und etwa 110 km, der schon dringend nötig war!!! Die Füße schmerzten schon, die Blasen platzten schon fast und die Hitze und der Wolf hatte den Gehern in den letzten Tagen auch schon zu schaffen gemacht.

Nach der Hl. Messe am Vormittag frühstückten wir ausgiebig und nach einer kurzen Verdauungspause machten wir uns ins lokale Schwimmbad auf und genossen das kühle Nass und konnten in der Sonne wieder etwas Energie tanken.

Nach dem Sonnenbad machten wir uns wieder in den malerischen Pfarrhof auf, wo wir uns bis zum Abendessen mit Gesellschaftsspielen und Lesen  beschäftigten. Vom Putenrahmgeschnetzelten waren alle sehr begeistert und das Brot, von dem wir in den letzten Tagen viel zu viel hatten, neigt sich langsam dem Ende zu – zur Freude des Kochs ;) . Was aber nicht bedeutet, dass wir uns über Essenspenden immer wieder freuen!

 

Leider mussten wir Thomas heute verabschieden. Doch durften wir heute drei neue Teilnehmer begrüßen, Maria, Johannes und Philipp werden uns die nächste Woche begleiten und für die Ungeborenen und die Frauen im Schwangerschaftskonflikt gehen.

Im Austausch mit der Bevölkerung dürfen wir immer wieder erfahren, welche Aktualität die Diskussion um den Schwangerschaftsabbruch hat. Im persönlichen Gespräch hören wir oft traurige Geschichten, in denen sich Frauen zur Abtreibung gezwungen fühlen und danach schwer unter dieser Entscheidung leiden. Die größte Tragik dabei ist aber, dass die wenigstens Frauen in ihrem Leid Ansprechpartner haben, denen sie sich in ihrem Leid anvertrauen können.

 

Wir wollen gerade auch diese Frauen ins Gebet hineintragen und der Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus zutragen. Gerade auch unsere Blog-Leser möchte ich ermutigen  auch für diese Frauen zu beten und insbesondere für das Ende der Abtreibung in Österreich und auf der ganzen Welt zu beten!!!!

 

Daniel

 

 

Liebe Freunde des Lebens,

 

Die heutige Schlagzeile könnte auch lauten: “Junge vierköpfige Familie schließt sich in Wiesmath den Pro Life Marsch Teilnehmern an!”

Heute morgen wurden wir nach der Hl. Messe in Wiesmath von den Mitgliedern der Pfarrgemeinde herzlich verabschiedet.

Bevor wir aufbrachen, freuten wir uns über die Ankunft einer jungen Familie, welche nun schon zum dritten Mal am Pro Life Marsch teilnimmt. Wir haben die junge Familie – zu der Zeit noch dreiköpfig – 2009 bei unserem Marsch von Innsbruck nach Bregenz kennengelernt. Der damals wenige Monate alte Nachwuchs – heute stolze große Schwester – war eine “Überraschung” gewesen. Die Eltern hatten sich für das Leben entschieden – und damit auch für eine quirrlige, kleine Tochter.

Der Familienvater berichtete von seinen Beobachtungen, die er damals und auch heute immer wieder gemacht hat: „Als meine Tochter überraschend unterwegs war, gab es in unserem Umfeld Reaktionen, die uns gezeigt haben, wie viel Aufklärungsbedarf es  noch gibt. Wir möchten daher mit unserer Teilnahme am Pro Life Marsch ein Zeichen setzen. Wir wissen, dass ein Kind ein großartiges Geschenk ist, welches das Leben im positiven Sinne verändert und bereichert!

 

Wir wanderten heute durch schöne, schattenspendende Wälder, unter  anderem durch den Besitz von Graf Esterhazy. Beim Durchwandern von Ortschaften bestärkten uns Passanten in unserem Einsatz für die Ungeborenen und bewunderten unseren Mut, eine so weite Strecke zurückzulegen. Nicht selten kam es vor, dass Leute ihre Freude mit einer unerwarteten Spende ausdrückten.

 

Wie immer ein paar Fotos…

 

Eure Jugend für das Leben

 

P.S.: Unser heutiges Ziel: Krumbach :)